Für einen respektvollen Umgang im Rat: Fünf Fragen an die SPD in der Samtgemeinde Apensen zur Kommunalwahl 2016

 
 

Für einen respektvollen Umgang im Rat: Fünf Fragen an die SPD in der Samtgemeinde Apensen zur Kommunalwahl 2016

jd. Apensen. Die Bürger sind gefordert: Am Sonntag finden Kommunalwahlen statt. Das WOCHENBLATT stellt die Parteien vor, die in den Apenser Samtgemeinderat einziehen wollen. Hier die Antworten der SPD:
Was sind die drei wichtigsten Projekte, die der nächste Rat unbedingt voranbringen soll? Hierzu gehört eine gute Breitbandversorgung in allen Mitgliedsgemeinden.

 

 Ein schnelles Internet wird heutzutage von allen Bürgerinnen und Bürgern sowie von Gewerbetreibenden vorausgesetzt. Zudem hat sich die SPD die Förderung das seniorengerechte Wohnen in allen Mitgliedsgemeinden auf die Fahne geschrieben, damit für Senioren das gewohnte soziale Umfeld dauerhaft erhalten bleibt. Der 3. Punkt ist der gezielte Schuldenabbau in der Samtgemeinde.

Wie stellen Sie sich für die kommenden Jahre die Integration der Flüchtlinge innerhalb der Samtgemeinde Apensen vor?
Die SPD wird nach wie vor neben einer engen Zusammenarbeit mit der „Initiative Mitmenschen“ die Flüchtlinge unterstützen und weiterhin Praktikanten- und Arbeitsstellen vermitteln. Eine zuverlässige Betreuung und regelmäßiger Deutschunterricht ist wichtig, damit sich Flüchtlinge schnell in Ihrer neuen Heimat zurechtfinden und wohlfühlen. Die entgegengebrachte Hilfsbereitschaft und die freundliche Aufnahme in den Vereinen fördert die Integration.
Die nicht vorhandene Streitkultur in den Räten der Samtgemeinde Apensen wird von den Bürgern äußerst kritisch gesehen. Wie wollen Sie sich einbringen, damit die Ratsarbeit und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung künftig konstruktiver vonstatten geht?
Der SPD liegt viel an einer gemeinsamen Gestaltung und Weiterentwicklung der Samtgemeinde und deren Mitgliedsgemeinden. Uns ist ein gegenseitiger Respekt und ein wertschätzender Umgang unter allen Ratsmitgliedern und der Verwaltung wichtig, um konstruktiv zusammenarbeiten zu können. Von der Verwaltung erwarten wir professionell aufbereitete und verlässliche Sitzungsunterlagen, damit zeitnah und zielführend Entscheidungen getroffen werden können.
Ist die Samtgemeinde Apensen ein attraktiver Wohnstandort oder sind hier Verbesserungen nötig (etwa für junge Familien)?
Der Zuspruch auf die Neubaugebiete und der rasante Anstieg an Kindergarten- und Schulplätzen in der Samtgemeinde Apensen sprechen für sich. Doch mit dem Wachstum entstehen auch ständig neue Aufgaben, um die Attraktivität der Samtgemeinde zu erhalten. Hierzu zählen neben ausreichend Wohnraum für alle Generationen auch Freizeitangebote wie z.B. die neue Sportanlage in Apensen, mehr Gastronomie, gute Nahverkehrsanbindungen etc.
Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Wie sollten sich die Samtgemeinde und die Mitgliedskommunen auf diese Entwicklung einstellen?
Eine familienfreundliche Samtgemeinde bedeutet, dass sich alle Generationen dauerhaft in ihrem Wohnort wohlfühlen. Um einen Wegzug zu vermeiden, müssen ausreichend Arbeitsplätze in der Umgebung vorhanden sein und rechtzeitig benötigter Wohnraum geschaffen werden. Gerade die Nachfrage bei seniorengerechtem und betreutem Wohnen ist groß. Die SPD wird derartige Projekte und weitere Pflegeangebote in der Samtgemeinde Apensen fördern.
• Das sind die SPD-Kandidaten für die Samtgemeinde:
Dr. Karin Siedler-Thul, Siegfried Stresow, Julia Reiff, Edwin Antonio Steffens, Dr. Meik Lange, Karsten Koschinski, Karsten Spies, Ute Gooßen, Dieter Jakesch, Dirk Brumme, Jutta Holst, Petra Erichsen, Rolf Makoschey, Dr. Siegfried Schwarzer, Dr. Mark Mistry

 

 


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